In der Praxis erfolgt eine grobe Unterteilung der betrieblichen Prozesse in:
Kernprozesse
Führungsprozesse
Unterstützungsprozesse (auch Supportprozesse)
Kernprozesse beruhen stets auf Kernkompetenzen,
sie sind die Prozesse des Unternehmens, die dem Unternehmen den höchsten
geldwerten Nutzen bringen und deren Nutzen vom Kunde als gegenüber den
Mitbewerbern als einzigartig anerkannt wird.
Die Kernprozesse werden aus den Kernkompetenzen abgeleitet. Dementsprechend sind
Kernprozesse diejenigen Prozesse, denen Kernkompetenzen zugrunde liegen, d.h.
die:
eine Verknüpfung von organisatorischen Fähigkeiten und Technologien darstellen,
die auf kollektivem unternehmerspezifischen Know-how basieren und einen
wahrnehmbaren geldwerten Zusatznutzen beim Kunden bewirken.
Führungsprozesse sind Geschäftsprozesse welche Zielvorgaben, strategische
Ausrichtungen oder Arbeitsanweisungen beinhalten.
Unterstützungsprozesse dagegen bringen dem Kunden weniger geldwerten Nutzen
und/oder deren Nutzen unterscheidet sich wenig von der Konkurrenz. Sie
unterstützen die Kernprozesse. Z.B. mit Personalmanagement oder Instandhaltung.