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Applet |
Kleine
Programmodule, die in Java (siehe
Java) programmiert sind
und sich in Web-Seiten einbauen lassen. Das Applet
überträgt der Web-Server an den Browser auf Ihrem
PC. Dort wird das Programm dann ausgeführt.
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Attribut |
HTML-Tags
enthalten oft genaue Angaben, die das Verhalten des
Browsers steuern. So enthält das Tag <img> immer die
Angabe, welches Bild der Browser anzeigen soll: <img
src="bild.gif">. Und es gibt noch weitere optionale
Attribute wie align=, border= oder lowsrc=.
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Auflösung |
Die
Auflösung eines Bilds sagt, aus wie vielen einzelnen
Bildpunkten es in der Breite und der Höhe besteht.
Ein Bild kann beispielsweise 300x400 Bildpunkte groß
sein. Es besteht somit aus 120.000 einzelnen
Bildpunkten. PC-Bildschirme zeigen unter Windows
typischerweise 800x600 oder 1024x768 Bildpunkte. Im
Internet ist ein Bild mit 300x400 Bildpunkten schon
recht groß. Denn je größer es ist, desto
umfangreicher ist die Bilddatei. Mehr als 100 KByte
sollte kein Bild für das Internet haben. Für
Bildpunkt siehe
Pixel.
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Autoresponder |
Ein
Autoresponder sorgt dafür, daß jeder, der an eine
bestimmte E-Mail-Adresse eine Mail schickt, umgehend
eine Standardantwort erhält. Dieses Verfahren ist
beispielsweise besonders für Kundenanfragen
geeignet: Der Kunde bekommt sofort eine Antwort,
etwa daß seine Frage innerhalb von zwei Arbeitstagen
beantwortet wird.
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Banner |
Die Werbung
auf Web-Seiten wird üblicherweise als Banner
bezeichnet. Ein Banner ist nichts anderes als eine
Grafik als Link auf die Seite des Werbetreibenden.
Meistens kommen animierte GIFs zum Einsatz. Für
private Homepages ist der Bannertausch sehr beliebt.
Dabei binden Sie ein Banner von einem zentralen
Werbe-Server ein. So kann das Banner leicht zentral
verwaltet und ausgetauscht werden.
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Blinde Tabelle |
Die
Fähigkeiten von HTML, Text oder ein Bild an einer
bestimmten Stelle zu zeigen, sind beschränkt. Der
Browser gestaltet den Aufbau einer Web-Seite
ziemlich frei. Abhilfe schaffen Tabellen: Sie
bestehen aus einzelnen Zellen, beispielsweise drei
Spalten und vier Reihen mit insgesamt zwölf Zellen.
Jede Zelle kann Text, Bilder oder wieder eine
Tabelle aufnehmen. So zwingen Sie den WWW-Browser,
Elemente nebeneinander oder untereinander
darzustellen.
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Browser |
Die
Informationen im World Wide Web sind in HTML-Dateien
gespeichert. Der Browser holt sich diese Dateien aus
dem Internet und zeigt den Inhalt formatiert auf
Ihrem Bildschirm an. To browse bedeutet auf Deutsch
soviel wie schmökern, also im WWW blättern. Zwei
Browser teilen sich zur Zeit weit über 90 Prozent
des Marktes: der Navigator von Netscape und der
Internet Explorer von Microsoft. Im wesentlichen
funktionieren beide gleich, im Detail gibt es aber
Abweichungen. Testen Sie Ihre Web-Seiten deshalb
immer mit beiden Browsern.
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Button |
Ein Button
(Knopf) ist eine Fläche, die Sie mit der Maus
anklicken, damit etwas passiert. In Windows ist der
OK-Button oft anzutreffen.
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CGI |
Das Common
Gateway Interface CGI gibt es nur auf den
Web-Servern (den Datenlieferanten) im Internet. Es
ist eine Programmierschnittstelle. Mit CGI kann ein
Browser zum Beispiel auf Datenbanken zugreifen,
Gästebücher verwalten oder Cookies setzen. Es ist
recht kompliziert, sogenannte CGI-Skripts zu
schreiben. Außerdem erlauben die meisten
Online-Dienste wie AOL oder T-Online den Einsatz von
CGI aus Sicherheitsgründen nicht oder beschränken
ihn auf einige vordefinierte Skripts. Mehr über
einsatzfertige CGI-Skripts im WWW finden Sie ab
Seite 88.
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Chat |
Das
englische chat bedeutet so viel wie sich unterhalten
oder ratschen. Das funktioniert ähnlich wie eine
Konferenzschaltung am Telefon: Sie tippen einen Satz
ein, den sofort alle anderen Teilnehmer der
Chat-Runde sehen. Die tippen dann direkt eine
Antwort ein. Im World Wide Web gibt es Chat-Seiten
(etwa bei www.allegra.de), die auf Java basieren.
Dafür brauchen Sie nur einen Java-fähigen Browser.
Spezielle Software benötigen Sie für den Internet
Relay Chat (siehe
IRC).
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Client |
Computer
unterhalten sich im Internet nach einer bestimmten
Methode. Ein Computer fordert eine Dienstleistung
an, er ist der Client (der Gast). Ein Server (der
Ober) nimmt die Bestellung entgegen und versucht,
sie zu erfüllen. Im WWW tritt Ihr PC mit dem Browser
als Client auf, während ein Server über die Leitung
die Seiten schickt. Das Internet bietet eine ganze
Reihe verschiedener Server-Dienste, etwa für E-Mail
(Mail-Server), Dateien (FTP-Server) oder
Online-Unterhaltungen (Chat-Server).
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Cookie |
Ein Cookie
(Keks) ist eine kleine Textdatei, die ein Web-Server
auf Ihrem PC speichert. So weiß der Server bei Ihrem
nächsten Besuch, daß Sie schon einmal da waren. Er
könnte Sie dann etwa mit Namen begrüßen. In der
Praxis sieht das dann so aus: Sie haben im
Online-Kaufhaus das letzte Mal vor allem die Seiten
über Lederjacken genau studiert. Das speichert der
Web-Server als Cookie auf Ihrem PC. Beim nächsten
Besuch liest der Server sein Cookie und präsentiert
Ihnen gleich ein Lederjacken-Sonderangebot
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Counter |
siehe
Zugriffszähler
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DHTML |
Das
KürzelDHTML steht für Dynamic HTML. Das ist kein
offizieller HTML-Standard des
W3C,
sondern eine Erfindung von Microsoft und Netscape.
DHTML erweitert die HTML-Tags um einige Attribute
und erlaubt in Verbindung mit JavaScript und
Stylesheets aktive Web-Seiten mit Animationen und
anderen Effekten. In der Praxis ist DHTML
außerordentlich kompliziert zu realisieren. Denn
Netscape und Microsoft haben zwei völlig
unterschiedliche Ansätze, so daß man Code für beide
Browser entwickeln muß.
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DNS |
Im Internet
hat jeder angeschlossene Computer einen vierteiligen
Zahlencode als Anschrift (die IP-Adresse),
beispielsweise 178.33.92.212. Weil sich keiner
derartige Zahlenungetüme merken kann, gibt es den
Domain Name Service, kurz DNS. Viele
Internet-Computer haben dort zu ihrem Zahlencode
einen Eintrag, etwa www.home.page.de. Wenn Sie im
Browser diese Adresse eintippen, holt sich der
Browser zunächst bei einem DNS-Server die zugehörige
IP-Adresse. Erst mit dem Zahlencode kann der Browser
Verbindung zum Web-Server aufnehmen. Sie könnten
auch statt der Domain direkt den Zahlencode
eintippen.
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Domain |
siehe DNS
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Download |
Beim
Download übertragen Sie Dateien von einem Web-Server
im Internet auf die Festplatte Ihres PC. Sie können
den Download direkt über den WWW-Browser abwickeln
oder über ein spezielles Verfahren: FTP (siehe
FTP).
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Event-Handler |
Ein
Event-Handler ist ein Attribut eines HTML-Tags, das
eine
JavaScript-Funktion aufruft. Solche
Event-Handler sind zum Beispiel onload= oder
onmouseover=. Mit einem Event-Handler ist
eine Web-Seite nicht mehr passiv, sondern reagiert
auf Benutzereingaben. Das findet zum Beispiel bei
der Überprüfung von Formulareingaben Verwendung.
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Frame |
Mit Frame
(deutsch Rahmen) teilen Sie das Browser-Fenster in
unabhängige Bereiche auf. Jeder Bereich zeigt eine
eigene HTML-Datei an. Mehr dazu finden Sie im Heft
auf den Seiten 64 bis 71.
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Freeware |
Das ist
Software, die der Programmierer ausdrücklich für die
kostenlose Nutzung und für eine ungehinderte
Weitergabe freigegeben hat. Meistens handelt es sich
dabei um pfiffige kleine Tools, die ursprünglich für
den eigenen Bedarf programmiert wurden. Manchmal
geben aber auch Firmen ältere oder im
Funktionsumfang reduzierte Programmversionen frei,
um so für sich Werbung zu machen. Auf der Heft-CD
finden Sie einige Beispiele dafür, etwa das
FTP-Programm WS_FTP LE.
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FrontPage Server Extensions |
siehe
Web-Bots
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FTP |
Das File
Transfer Protocol FTP ist eine Methode, um im
Internet größere Dateien schnell zu übertragen. Als
Gegenstück zum FTP-Client auf Ihrem PC tritt ein
FTP-Server im Internet auf. Moderne Browser haben
einen einfachen FTP-Client integriert.
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GIF |
Das
Dateiformat GIF (Graphics Interchange Format) wurde
ursprünglich vom Online-Dienst CompuServe für die
Übertragung von Bildern per Modem entwickelt. Es
komprimiert die Bilddaten recht gut und verlustfrei.
Neben kleinen Trickfilmen mit animierten Bildfolgen
(animated GIF) erlaubt es einen durchsichtigen,
transparenten Bildhintergrund. Allerdings läßt GIF
nur maximal 256 Farben (8 Bit Farbtiefe) zu. Für
Bilder in natürlichen bzw. Echtfarben ist das
JPG-Format (siehe
JPG) deshalb die bessere
Wahl (
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HTML-Standard |
HTML steht
für HyperText Markup Language, also etwa
"Beschreibungssprache für Texte mit Querverweisen".
Alle Web-Seiten im World Wide Web sind im
HTML-Format gespeichert. HTML entstand 1991 als
"Fleißarbeit" einiger Wissenschaftler am Schweizer
Kernforschungszentrum CERN. Die Weiterentwicklung
wurde bald an das ehrenamtliche Gremium W3C (sprich:
World Wide Web Consortium) übergeben. Ein
maßgebliche Erweiterung brachte im Mai 1996 HTML
3.2. Unter anderem wurde die Verwendung von Tabellen
integriert. Seit Januar 1998 gibt es HTML 4.0. In
den ersten Jahren führten die Hersteller Netscape
und Microsoft eigenmächtig Erweiterungen des
HTML-Standards ein.
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HTTP |
Mit dem
HyperText Transfer Protocol unterhalten sich
Web-Browser und Web-Server über das Internet. Das
Protokoll ist vor allem auf die Übertragung vieler
kleiner Dateien optimiert. Denn HTML-Dateien und
Bilder sind meistens klein.
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Homepage |
Unter
Homepage versteht man im allgemeinen die erste Seite
oder Startseite eines Web-Angebots. Diese Seite
bekommt der Surfer zu sehen, wenn er die Adresse,
etwa www.home.page.de, im Browser eingibt. Die
Homepage ist meist nicht mehr als das
Inhaltsverzeichnis für viele weitere Teilseiten.
Alle diese Web-Seiten bezeichnet man - zusammen mit
der Homepage - als Web-Site (siehe
Web-Site).
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Hyperlink |
Mit einem
Hyperlink oder kurz Link verknüpfen Sie im WWW
Web-Seiten miteinander. Oft findet sich die
Übersetzung Querverweis, Verweis oder Verknüpfung.
Ein Link ist ein markiertes Wort oder eine Grafik,
das beim Anklicken mit der Maus eine andere
Web-Seite in den Browser lädt. Typischerweise
stellen Browser Text-Links blau und unterstrichen
dar, während Grafik-Links oft einen blauen Rand
haben. Die Farben lassen sich jedoch frei
einstellen!
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IRC |
Der Internet
Relay Chat ist ein spezielles Protokoll mit eigener
Software, um Online-Konferenzschaltungen mit
mehreren Teilnehmern zu realisieren (siehe
Chat). Sie brauchen ein spezielles
IRC-Client-Programm und die Adresse eines
Chat-Servers.
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Java |
Java ist
eine Programmiersprache für das Internet, die
unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem ist. Ein
Entwickler schreibt ein kleines Programm, ein
Applet, und bindet es mit dem ‹object›-Tag in eine
Web-Seite ein. Zeigen Sie eine Web-Seite mit einem
Applet an, schickt der Web-Server das Applet an
Ihren Browser. Der Browser besitzt ein Modul (Java
Virtual Machine, kurz Java-VM), das den Programmcode
des Applets ausführt. Ein Applet funktioniert auf
allen Computern, die eine Java-VM bereitstellen.
Java-Applets sorgen oft für aufwendige Animationen
oder Sound, aber auch für sichere
Homebanking-Lösungen wie beispielsweise bei der Bank
24. Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit: Es muß
sichergestellt sein, daß nicht ein gemeiner
Programmierer mit einer harmlosen Web-Seite
unentdeckt Programme überträgt, die Paßwörter
stiehlt oder gar die Festplatte formatiert. Deshalb
laufen Java-Applets in einer sogenannten Sandbox
(wie auf dem Kinderspielplatz) unter Überwachung ab.
Ein Java-Applet kann keine Dateien auf Ihrem PC
kopieren oder Systemprogramme aufrufen. Das
Konkurrenzprodukt ActiveX von Microsoft ist dagegen
wesentlich gefährlicher.
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JavaScript |
Ähnlich wie
WinWord oder Excel besitzen auch Web-Browser eine
Makrosprache: JavaScript. JavaScript-Programme
tragen Sie direkt und offen lesbar in den HTML-Code
einer Web-Seite. Internet Explorer und Netscape
Navigator unterstützen beide JavaScript,
unterscheiden sich aber in Details. Weil JavaScripts
im Klartext übertragen werden, sind sie langsamer
als Java-Applets. Viele Web-Seiten benutzen trotzdem
JavaScript. Auch JavaScript-Programme können
theoretisch wenig Schaden auf Ihrem PC anrichten,
weil Sie beispielsweise nicht auf Dateien zugreifen
dürfen. Allerdings werden immer wieder
Sicherheitslöcher bekannt, die unter bestimmten
Bedingungen doch gefährliche Aktionen erlauben.
Nicht zuletzt deshalb gibt es alle paar Monate eine
neue Browser-Version |
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JPG |
Das
JPG-Dateiformat für Grafiken kommt im WWW dann zum
Zug, wenn Sie Bilder mit vielen Farben stark
komprimieren wollen. Denn die vielen Farben bleiben
erhalten, JPG streicht aber Bilddetails, die das
menschliche Auge nicht wahrnimmt. So entsteht eine
verlustbehaftete Komprimierung. Je stärker Sie den
JPG-Algorithmus komprimieren lassen, desto
deutlicher ist die Bildverschlechterung im Ergebnis
zu sehen. Mehr dazu lesen Sie auch bei "Farbtiefe".
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Komprimierung |
Mit der
Komprimierung reduzieren Sie den Umfang von Daten.
Weil im Internet jedes Byte, das über die
Telefonleitung wandert, Zeit und damit Geld kostet,
ist die Komprimierung stark verbreitet. Am
effektivsten funktioniert es bei Bildern, aber auch
bei HTML-Dateien läßt sich etwas einsparen. Am
Beispiel eines Texts läßt sich Komprimierung am
einfachsten verstehen: Wörter wie "der", "die" oder
"das" kommen ziemlich häufig vor. Sie setzen nun
statt "der" mit drei Zeichen Länge einen Code mit
einem Zeichen Länge ein, etwa "a". Überall im Text
wird nun "der" durch "!a" ersetzt. Das Rufezeichen
zeigt an, daß eine komprimierte Sequenz folgt. Am
Anfang des Textes notieren Sie die Gleichsetzung
"der=a". Bei jeder Ersetzung sparen Sie zwei Zeichen
ein. Natürlich ist dieses Verfahren recht einfach,
professionelle Komprimierer wie WinZIP arbeiten mit
viel raffinierteren Methoden. Alle diese Methoden
sind aber verlustfrei: Nach dem Dekomprimieren (oder
"Auspacken" eines Archivs) ist das Original wieder
exakt hergestellt. Daneben gibt es noch
verlustbehaftete Komprimierung. Das bekannteste
Beispiel ist das JPG-Format. Mit komplizierten
mathematischen Berechnungen ermittelt JPG die
Bestandteile eines Bilds, die das menschliche Auge
nicht exakt wahrnimmt - und ersetzt diese Bereiche
durch einfarbige Flächen. Das klappt natürlich nur
bei Bildern, Daten wie eine HTML-Datei würden
irreparabel zerstört.
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Link |
siehe
Hyperlink
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Link-Checker |
In einem
größeren Projekt mit vielen Links ist es eine
mühsame Aufgabe, die Funktionsfähigkeit aller
internen (zu anderen Seiten des Projekts) und
externen (zu fremden Web-Seiten) Links zu prüfen.
Deshalb gibt es spezialisierte Programme, die
Link-Checker. Sie klappern einen Link nach dem
anderen ab und prüfen, ob das angegebene Ziel
vorhanden ist. Viele HTML-Editoren haben bereits
einen eingebauten Link-Checker.
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Meta-Tag |
Die meisten
HTML-Tags beeinflussen das Aussehen der Web-Seite im
Browser. Eine Web-Seite kann aber auch andere
Informationen enthalten, zum Beispiel den Autor,
wann sie erzeugt, Stichworte für Suchmaschinen etc.
Für solche Informationen gibt es das spezielle Tag
<meta>. Um die verschiedenen Informationen
auseinanderzuhalten, gibt es das Attribut name=.
Die Information selbst steckt im Attribut
content=. Stichworte für eine Suchmaschine sehen
zum Beispiel so aus:
<meta name="keywords" content="Stichwort1,
Stichwort2, ...">
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Perl |
Eine
einfache Programmiersprache, die auf die
Verarbeitung von Texten spezialisiert ist. Außerdem
sind Perl-Interpreter (die Perl-Programme
abarbeiten) im Internet kostenlos zu haben. Deshalb
erfreut sich Perl großer Beliebtheit für den Einsatz
auf Web-Server zum Verfassen von CGI-Skripts (siehe
CGI).
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Pixel |
Computer
bauen Bilder immer aus einzelnen Farbpunkten auf. Am
Computermonitor sehen Sie typischerweise 800 x 600
oder 1024 x 768 Farbpunkte. Jeder Farbpunkt ist ein
Pixel. Auch Bilder setzen sich am Computer aus
Pixeln (Bildpunkten) zusammen.
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Postcardware |
Eine
besondere Variante der Freeware ist die
Postcardware. Der Autor verlangt grundsätzlich kein
Entgelt für die Nutzung seines Programms. Als kleine
Gegenleistung möchte er lediglich von regelmäßigen
Nutzern eine Postkarte, oft mit einer Sondermarke
frankiert, bekommen.
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Provider |
Ein Provider
stellt einen Zugang zum Internet zur Verfügung. Im
Gegensatz zu den Online-Diensten AOL, CompuServe und
T-Online unterhalten Provider kein eigenes Angebot,
sondern nur eine kleine Startseite. Ihnen stehen
aber alle Angebote des Internet und World Wide Web
zur Verfügung.
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Rahmen |
siehe
Frame
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Shareware |
Shareware
ist eine besondere Form, Software zu verkaufen. Sie
dürfen ein Programm zunächst über einen begrenzten
Zeitraum auf Herz und Nieren testen. Sind Sie mit
dem Programm zufrieden und setzen es regelmäßig ein,
erwartet der Programmautor, daß Sie sich
registrieren. Die Registrierungsgebühr beträgt ab 10
bis weit über 100 Mark. Es ist ein Gebot der
Fairneß, sich auch tatsächlich zu registrieren. Die
Verteilung der Shareware läuft über das Internet
oder über Heft-CDs von Computerzeitschriften.
Shareware ist normalerweise voll funktionsfähig,
zeigt aber beim Start oder beim Beenden einen
Hinweis und macht vielleicht eine kleine Pause.
Programme, die zum Beispiel nach 30 Tagen nicht mehr
funktionieren oder wichtige Funktionen deaktivieren,
gelten nicht als Shareware, sondern als
Testversionen.
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Streaming |
Sound- und
Video-Dateien sind meist sehr groß und deshalb für
den Einsatz im langsamen Internet kaum geeignet.
Denn vor dem Abspielen müssen die Daten erst
komplett übertragen werden. Die
Streaming-Technologie umgeht das: Bereits während
der Übertragung zeigt ein Player die Videos an oder
spielt Sound-Dateien. Dazu ist ein spezielles PlugIn
für den Browser notwendig. Als Quasi-Standard hat
sich RealPlayer von RealMedia (www.realmedia.com)
durchgesetzt.
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Tag |
Die
Web-Seiten im Internet sind mit der
Beschreibungssprache HTML formatiert. Die einzelnen
Kommandos bezeichnet man als Tags (Markierung oder
Fähnchen). Mit den Tags ‹b› und ‹/b› erscheint z.B.
der eingeschlossene Text fett (engl. bold |
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Telnet |
Über eine
Telnet-Verbindung lassen sich Computer im Internet
fernsteuern. Dabei lassen sich Textkommandos an den
entfernten PC verschicken, der seine Ausgaben als
Text zurücksendet. Der Komfort erinnert an die
DOS-Eingabeaufforderung von Windows. Unter
UNIX-Computer ist diese Technik verbreitet, für PCs
spielt sie kaum eine Rolle.
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Textur |
Die kleinen
Kachelbilder (meist 100 x 100 Bildpunkte), die sich
für den Browser-Hintergrund nahtlos aneinanderfügen
lassen, werden oft als Texturen bezeichnet.
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Thumbnail |
Eingescannte
Photos sind normalerweise zu groß für das Internet.
Um dem Besucher einer Web-Seite die langwierige
Übertragung zu ersparen, setzen Sie verkleinerte
Vorschaubilder ein. In Englisch heißen diese
Vorschaubilder wegen ihrer Größe Thumbnails
(Daumennagel).
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Tool |
Ein Tool ist
wörtlich übersetzt ein Werkzeug, in diesem Fall ein
Software-Werkzeug. Tools sind meistens kleine,
nützliche Programme, die nur eine ganz bestimmte
Aufgabe erfüllen. Beispielsweise könnte ein Tool in
allen HTML-Dateien eines Verzeichnisses ein Wort
suchen und ersetzen.
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Upload |
Beim Upload
übertragen Sie eine Datei von Ihrem PC auf einen
anderen Computer. Übertragen Sie etwa die Dateien
Ihrer Homepage auf den Server Ihres Online-Diensts,
ist das ein Upload. Die deutsche Übersetzung wäre
"Hochladen".
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URL |
Der Uniform
Resource Locator URL ist die komplette Adresse einer
Datei im Internet. So könnte http://www.home.page.de/index.htm
etwa die Homepage eines WWW-Angebots sein. ftp://ftp.uni-augsburg.de/tools/psps5.exe
ist die URL einer Programmdatei auf einem
FTP-Server.
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Utility |
Das Utility
(Hilfsprogramm) ist ein anderes Wort für Tool.
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VBScript |
Als
Konkurrenz für JavaScript hat Microsoft in Ihrem
Internet Explorer die Makrosprache VBScript
eingebaut. Wie der Name nahelegt, basiert VBScript
auf Visual Basic, das auch bei WinWord oder Excel
als Makrosprache dient. In der Praxis hat sich
VBScript kaum durchgesetzt, weil es alle Benutzer
von anderen Browsern ausschließt.
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Verweis, Verknüpfung |
siehe
Hyperlink
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Viewer |
Praktisch
jedes größere Programm benutzt ein eigenes
Dateiformat wie etwa Winword die Textdateien mit der
Endung doc. Ein Viewer ist ein Programm (oder
der Teil eines Programms), das solche fremden
Dateiformate lesen und anzeigen kann, ohne daß das
Ursprungsprogramm installiert ist. Besonders beliebt
sind Grafik-Viewer.
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W3C |
Das World
Wide Web Consortium oder kurz W3C ist das zentrale
Entscheidungsgremium für Standards im WWW. Es
arbeitet auf ehrenamtlicher Basis, aber mittlerweile
sind viele Firmenvertreter daran beteiligt. Das W3C
entscheidet zum Beispiel über Erweiterungen des
HTML-Standards.
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Wallpaper |
Moderne
Browser können eine Web-Seite mit einem
Hintergrundbild hinterlegen. Dabei kommen meistens
sehr kleine Bilder zum Einsatz, die der Browser wie
Kacheln oder Tapetenstreifen aneinanderreiht, um
eine größere Fläche zu erhalten. Deshalb ist oft von
Wallpaper (Tapete) die Rede.
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Warenkorb-System |
In einem
Online-Shop kann der Kunde einzelne Artikel
auswählen und mit einem Klick in eine Kaufliste
eintragen. Diese Liste wird oft Warenkorb oder
Einkaufswagen genannt. Der Surfer kann jederzeit den
Inhalt des Warenkorbs einsehen, den Gesamtpreis
begutachten und am Ende mit einem Mausklick alle
Produkte bestellen. |
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Web-Bot |
Mit dem
HTML-Editor FrontPagehat Microsoft eine besondere
Erweiterung für Web-Server eingeführt: Die FrontPage
Server Extensions. Damit ist es möglich, Effekte in
Web-Seiten einzubauen, die sonst ein CGI-Skript
erfordern würden. Dazu gehören beispielsweise
Diskussionsforen oder Datenbankzugriffe. In der
Web-Seite bezeichnet Microsoft diese Technik als
Web-Bots oder neuerdings FrontPage-Komponenten. Die
Assistenten von FrontPage setzen Web-Bots extensiv
ein. Immer mehr Webspace-Provider stellen die
FrontPage-Extensions ihren Kunden zur Verfügung.
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Web-Server |
Im Internet
gibt es spezialisierte Computer, die HTML-Dateien
und Bilddateien speichern. Wollen Sie eine bestimmte
Homepage sehen, nimmt Ihr Browser Verbindung zu dem
passenden Web-Server auf und läßt sich von ihm die
HTML-Dateien und Bilder schicken.
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Web-Site |
Der
Sammelbegriff für alle Web-Seiten eines Anbieters im
Internet einschließlich der Homepage ist Web-Site.
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Webspace-Provider |
Ein
Webspace-Provider stellt Ihnen - kostenlos oder
gegen Vergütung - Platz für Ihre Homepage bereit.
Mehr Informationen über Provider finden Sie ab Seite
12.
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World Wide Web, WWW |
Das
weltumspannende Netzwerk von Web-Seiten, die mit
Hyperlinks verknüpft sind. Der Name entstand, weil
die Struktur mit den Hyperlinks irgendwie an ein
Spinnennetz (engl. Web) erinnert. Und außerdem ist
das Netz weltumspannend (World Wide). Die
Infrastruktur dazu, also das praktische Netzwerk,
ist das Internet. Es verbindet die beteiligten
Computer physikalisch miteinander.
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WYSIWYG |
Das Kürzel
WYSIWYG steht für What You See Is What You Get, also
etwa: Das Ergebnis sieht so aus wie das, was Sie
gerade sehen. Ursprünglich machten vor allem
Textprogramme mit diesem Schlagwort Werbung. Denn es
war in der Anfangszeit von Windows nicht
selbstverständlich, daß unterstrichener Text auch am
Bildschirm unterstrichen erschien. Heutzutage machen
vor allem HTML- Editoren mit WYSIWYG Werbung.
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XML |
Die
Extensible Markup Language XML ist nahe mit HTML
verwandt. Beide Sprachen haben einen gemeinsamen
Urahnen: SGML. Structured Generalized Markup
Language wurde für die Archivierung von Texten
entwickelt. Sie ist aber sehr kompliziert, so daß
sich die einfacheren Ableger HTML für das Internet
und XML für die Textarchivierung durchsetzen. XML
ist nicht der Nachfolger von HTML, wie oft zu lesen
ist. Beide Sprachen verfolgen unterschiedliche Ziele
und ergänzen sich.
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Zugriffszähler |
Oft finden sich auf Homepages
Grafiken, die die Zahl der Besucher anzeigen. Für
die Realisierung solcher Zugriffszähler (engl.
Counter) sind CGI-Skripte notwendig. Weil für
private Homepages meistens keine CGI-Skripte erlaubt
sind, gibt es kostenlose Zählerdienste im Internet.
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