Softwarelösungen können die Prozesse nicht optimieren, mit ihrer Hilfe
können sie aber visualisiert, analysiert, dokumentiert und bearbeitet
werden. Für einfache Darstellung der Prozesse genügen Grafikprogramme
oder Zeichenprogramme. Hilfreich sind solche Programme, die in ihrer
Programmbibliothek vorgefertigte Symbole, Diagramme usw. haben. Z.B.
ABC-Flowcharter, Flowmodel oder Visio.
Sollen Prozesse außerdem animiert, simuliert und berechnet werden, so
bieten eine Vielzahl von Anbietern Softwarelösungen an, die diesen
Anforderungen gerecht werden. Bevor jedoch solch eine Softwarelösung
in Frage kommt, muss geklärt werden, welchen Funktionsumfang das Tool
haben muss. Was soll mit Hilfe einer Software gemacht werden?
Weiterhin sind die Systemvoraussetzungen der EDV-Anlagen für den
reibungslosen Einsatz von Prozessmanagementlösungen zu prüfen.
Läuft die Software auf unserem Betriebssystem stabil ?
(Wichtig bei sehr alten Betriebsystemen wie Windows 3.1, oder ganz
neuen wie Windows XP)
Können Daten aus unserer Datenbank importiert werden ?
(Oracle, MySQL, MS - Access)
Können Daten aus unserem Buchhaltungsprogramm importiert werden ?
Können Dokumente eingefügt oder verlinkt werden ?
(Word-, Exceldateien)
Können Zeiten, Kosten und Kapazitäten berechnet werden ?
(Durchlaufzeiten, Prozesszeiten, Maschinekapazitäten)
Können bei Simulationen Auswirkungen ermittelt werden ?
Nachfolgend sollen ohne Wertigkeit einige Softwarelösungen vorgestellt
werden. Wegen unterschiedlicher Präferenzen und Systemvoraussetzungen
kann hier keine Empfehlung für ein bestimmtes Programm gegeben werden.
Wo das eine Tool, bei bestimmten Problemstellungen Vorteile bietet,
kann es für andere Anwendungen weniger geeignet sein.